Archiv für die Kategorie ‘Archiv meines früheren Blogs’

Irgendwie ein Anfang und doch mittendrin

Juli 18, 2007

Ein Jahr ist vergangen seitdem ich das letzte mal wirklich intensiv geschrieben habe. Damals noch unter dem Synonym LegallyBrunette. Der Name kann nicht mehr der gleiche bleiben. Bin zwar noch „brunette“ aber das „legally“ wurde mir legal aberkannt. Na ja viele sind schon an Jura gescheitert…….

Trotzdem will ich die Artikel nicht alle aufgeben, und ich will auch nicht mehrere Blogs gleichzeitig haben. Also habe ich sie einfach herüberkopiert. Erschreckend fiel mir dabei auf das sich alles geändert hat und doch alles gleich ist. Ab morgen werd ich mal wieder ein bisschen Unsinn schreiben und Augenbluten bei den Freunden der Deutschen Rechtschreibung verbreiten. Bis dahin…..

Der perfekte Blogeintrag

Juli 18, 2007

In der Schulzeit und auch seit ich stolze Studentin bin, hatte und habe ich ein Problem, zu dem ich mich bekennen muss: Ich habe keine Fragen! Wenn der Prof zum Ende der Vorlesung den berühmten Satz sagt: „Wenn sie noch Fragen haben, können sie nach dieser Vorlesung zu mir kommen“, dann suche ich wirklich jedes Mal krampfhaft nach einer Frage um mein Interesse kundzutun, doch ich habe nie eine. Und wer dieses Problem auch hat, der weiß wie frustrierend das ist. In der Schulzeit wollte ich auch immer eine von den „Schleimern“ sein, die den Lehrer noch themenübergreifende Frage stellt, um ihr generelles Interesse an dem Fach zu zeigen. Doch mein Geist hat da irgendwie eine riesige Barriere aufgebaut. Es ist nämlich nicht so, dass ich grundsätzlich nie Fragen hätte , mir fallen sie leider nicht sofort ein. Die Informationen müssen erstmal sacken. Aber möchte ich möchte schon gern wissen, was die Leute alles so fragen, aber es ist und bleibt für mich ein Mysterium.

So geht es mir auch bei Blogs, wenn ich möchte das mein Blog gelesen wird muss ich andere lesen und kommentieren. Ich lese gern Blogs von anderen Usern, doch habe ich dem was sie sagen nichts hinzuzufügen. Kein Kommentar, nichts! Und jetzt?

Ich denke ich werde einfachen auf den perfekten Blogeintrag, des perfekten Bloggers warten und dann werd’ ich bestimmt ein super Kommentar dazu haben. Ich hab ja Zeit….bin ja Student!

Falls zufällig ein nach-der-Stunde-den-Prof-Frager sich auf meine Seite verirrt, wäre um die Klärung des Mysteriums dankbar.

26.11.2006

Spiel mit das Lied meines Lebens

Juli 18, 2007

Manchmal hat man Tage an denem man gerne in Erinnerungen schwelgt, man nimmt sich das Fotoalbum zur Hand und muss schmunzeln, wenn man sich selbst als breiverschmierte Grinsekatze entdeckt. Natürlich könnte man sich auch die Videoaufnahmen von den ersten Gehversuchen ansehen, bei denen Papa auf Spielbergs Pfaden wandernd versuchte, das kleine tappsige Etwas perfekt in Szene zu setzten. Es gibt viele Möglichkeiten um sich die Vergangenheit zu gegenwärtigen.
Einer ist die Musik.
Bestimmte Lieder symbolisieren in meinen Leben bestimmte Situationen, Gefühle oder repräsentieren Menschen. Ich kann ganz gemütlich durch den Supermarkt schlendern und eine bestimmtes Lied lässt mich kalt erschaudern, weil Unmengen von früheren Gedanken und Gefühlen mich überwältigen.
Einerseits finde ich es sehr beängstigend, dass eine bestimmte Melodie reicht um mich völlig aus der Bahn zu bringen andererseits sind sie eine perfekte Gedächtnisstütze.
Wenn ich das Lied: „Yesterday“ höre, denke ich sofort an meine Abiprüfung (im Nebenraum haben die Musiker geschrieben). Ein simples Beispiel, okay zugegeben, aber seit ich mir dieses Detail meines Denken und meiner Assoziation verdeutlicht habe, tritt dieses Phänomen noch stärker in den Vordergrund. Man wird im wahrsten Sinne des Wortes hellhörig. Ich weiß jetzt z.B. genau welches Lied lief als die Wohnung fertig renoviert war.
Zur Zeit habe ich auch wieder ein Lied, dass mir nicht aus dem Kopf geht. Der Text hat zwar nicht grundsätzlich sehr viel mit mir zu tun, aber das Lied repräsentatiert u.a. einen Teil meines Lebens. Er ist sozusagen die Tupperdose meines Geistes.

Und nur so am Rande es lief „Kiss me“ als ich in der fertigen Wohnung stand. Ich hätte mir natürlich ein passenderes gewünscht aber ich mache das Radioprogramm ja schließlich nicht.

9.10.2006

I don’t like Spam!!!!

Juli 18, 2007

Als ich gestern meine E-mails abrief, hatte ich wieder 3 Spam Mails.
Der Klugscheißer und Informationsjunkie in mir fragte sich, was Spam eigentlich heißt. Also schlug ich das schnell im Wörterbuch nach.

Eigentlich hatte ich erwartet, dass Spam sowas wie „zumüllen“,oder „überschwemmen“ heißt. Deshalb fing ich an zu googeln und siehe da, der Hintergrund ist so abstrus das ich ihn hier darstellen muss.

Das Wort Spam wird aus einem Sketch von Monty Python’s Flying Circus hervor.
Der grobe Inhalt (wenn es zugegeben, wenig davon bei Monty Python gibt): Eine Frau und ein Mann kommen in ein Gasthaus und wollen etwas zu essen bestellen. Sie setzten sich an den Tisch neben den Wikingern. Die Wirtin betont, dass sie nur Gerichte mit Spam (spiced-ham) haben. Die Frau mag allerdings kein Spam und die Diskussion beginnt. Ab diesem Zeitpunkt verliert sich eigentlich auch die Handlung, die Wikinger stimmen ein Loblied auf Spam an, und die Diskussion geht weiter. Das Wort Spam wird so oft gesagt, dass es eigentlich keinen Sinn ergibt. Aber genug gespammt, seht selbst.

Nur noch was für die Klugscheißer unter euch: 1 Romanian lei = 0.359130903 U.S. dollars –> Findet man heraus, wenn man sich bei der LEO Dictionary vertippt.

9.10.2006

Russisch für Anfänger

Juli 18, 2007

Enttäuschung und Wut sind für mich schwer zu beschreiben, doch ein Freund von mir hat auf dem Handy ein Video das diese Situation sehr gut beschreibt!

Immer wenn ich das Zusammenspiel von Mimik und Ton auf mich wirken lasse finde ich, dass es sehr sehr treffend eine schlechtgelaunte Frau beschreibt.
P.S. Wie gesagt ein Handy-Video also auch schlechte Qualität.


19.09.2006

Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett….

Juli 18, 2007

Think! So lautet die Devise wenn Spieler auf auf Agatha Christis Spuren wandern.

Am Anfang steht das Wort, oder besser ein kriminalistisch zu deutender Begriff, nach und nach muss aus den anhäufenden Begriffe eine Kriminalgeschichte entstehen. Wobei es darum geht sich soviele Einzelheiten wie möglich zu merken.
Kapiert? Na ist egal, denn ob das Spiel richtig gespielt wird ist eigentlich völlig nebensächlich. Hauptaugenmerk liegt auf der Story, und die kann schonmal mit C.S.I meets Monty Python beschrieben werden

Beispiel gefällig:
-Bankraub
-Schere

Je wahnwitziger die Geschicht desto besser bleibt sie im Hirn haften.
Da kann es schonmal passieren, dass der Bankräuber seine Beute zerschneidet. Doch wie bringt man jetzt die alte Dame und das Beil mit ein?

Zwar bleiben Tat und Täter meist im Verborgenen, aber der Spaß ist garantiert.
Und wer jetzt noch damit argumentieren will, dass Spiele nichts für Erwachsene sind , der kann sich jetzt schonmal einen Platz im Seniorenheim reservieren, denn mein Geist bleibt jung, auch wenn die Lachfältchen jetzt schon langsame Furchen zeichnen


16.9.2006

„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“

Juli 18, 2007

Gestern kam mir der Einfall mal an meinen Blog weiterzuschreiben. Eigentlich hatte ich ihn nur erstellt hatte weil es grad in Mode ist das Web als kostenlosen Psychiater für Probleme aller Art zu nutzen. Jedoch fiel mir wiedereinmal auf, dass mir nicht der Sinn steht der Welt zu berichten, wann mir eine Mücke gestern in den Arm gestochen hat oder welche Farbe die Suppe heute mittag hatte.

Natürlich hatte ich mir vor ca. 2 Monaten vorgenommen, jede Woche mindestens einen Beitrag zu schreiben. Meine Premiere war auch kein schlechter Einstieg.
Doch umso mehr ich an zukünftige Beiträge dachte, umso mehr wurde mir klar das ein Blog über meine Hobbies, Interessen, und meine mediengeschädigte Welt eher dem Entspricht was ich bin. Wieso über Sachen schreiben, die zum Größtenteil nicht mal meine Freunde interessieren, geschweige denn fremde Menschen, die mir nicht einmal Sympathie heucheln müssen.

Also der geneigte Leser, falls einen gibt, möge mir meinen ersten Blogeintrag verzeihen. Er entspricht nicht mehr meinen Vorstellungen, doch aus Nostalgiegründen lass ich ihn stehen.
Jetzt da ich wie weiblicher Daniel Düsentrieb gestern am Layout getüfftelt habe, und den Eindruck gewann, das Html nicht nur ein Buchstabendschungel ist, denke ich werde ich öfter mal meine Passionen mit der Welt oder auch den 1-2 mittelmäßig desinteressierten Menschen die zufällig und durchaus ungewollt über meinen Blog gestolpert sind teilen.

Falls ich aus Versehen und gänzlich absichtslos manchmal einen mehr oder minder problemgespickten Beitrag hier rein stellen werde, so sei mir verziehen. Ich bin auch nur ein von gruppendruck infizierter Schwächling ;-)

LegallyBrunette – 14. Sep 2006

Gehörgangs-Junkie

Juli 18, 2007

Vor einigen Tagen suchte ich im Web verzweifelt nach dem Namen des Liedes, welches mir nicht mehr aus Kopf ging. Zufällig stieß ich dabei über einen anderes Lied, zuerst hielt ich es für ein unscheinbares Stück Melancholie, Songs dieser Art schallen seit Katie Melua und auch Norah Jones über alle erdenklichen Kanäle. Doch dieses Mal war es anders, diese Stimme faszinierte mich und wenn man nach Stimmen süchtig werden kann, so kann man mich als Junkie bezeichnen.

Regina Spektor heißt die Frau ,die meinen Gehörgang und meinem Herz den Blues zugängig gemacht hat. Das Lied, der Intialzünder sozusagen ist die Ballade. Überaus hörenswert wie ich finde.

14. September 2006

Artemisia Gentileschi

Juli 18, 2007

Ich habe mir voreiniger Zeit einen Film, über Eine der ersten bekannten Malerinnen, Artemisia Gentileschi, angesehen. Obwohl dieser Film zuerst der Überbrückung dienen sollte, fand ich mehr und mehr gefallen an ihm. Also hab ich ein wenig im Internet recherchiert und umso mehr ich über sie gelesen hatte umso mehr beeindruckten mich ihre Gemälde.

Artemisia Gentileschi: 8. Juli 1593 in Rom; † 1653 in Neapel

Artemisia war die Tochter eines Malers . Oft stand sie für ihren Vater Modell. Dieser war von ihrem Talent beeindruckt und schickte sie deshalb zur weiteren Förderung zu seinem altem Freund, Agostino Tassi. Dabei kam es aber zur Vergewaltigung von Artemisia durch Tassi. Er versprach ihr sie zu hiraten, damit ihre Ehre wieder hergestellt bereits verheiratet war. Der empörte Vater ging für die Ehre seiner Tochter vor Gericht in dessen Prozessverlauf es zu einer entwürdigenden gynäkologischen Untersuchung kam, um zu beweisen, dass Artemisia nicht als Prostituierte tätig war. Dies war nämlich die Anschuldigung Tassis gewesen um sich leichter aus der Affäre ziehen zu können. Dieser Vorfall schlug sich in Artemisias Werken nieder.

Das sind die groben Fakten, aber wie es bei der Malerei und bei allen anderen Künsten ist, muss man sich selbst ein Bild machen.
Einige Bilder von ihr.

Student sein….

Juli 18, 2007

Seit ich mein Studium letzten Winter begonnen habe, geht es in meinem Leben nur noch drunter und drüber.

Von Geldknappheit, verpatzen Klausuren, unerwiderter Liebe war die Pallette groß.

18. Juli 2006